Gasthaus "Zum Hirschen"

Vesperstüble am Jakobsweg

Bioland-Hof

 

Zu unserer Gastwirtschaft gehört seit jeher eine Landwirtschaft. Bis Ende der 1980er Jahre wurde noch Milchvieh mit dazughöriger Nachzucht, einigen Zuchtsauen mit Ferkel und Mastschweine gehalten. Ab 1990 wurde die Viehhaltung bis auf einige Mastschweine eingestellt und nur noch Ackerbau betrieben. Wir bauten hauptsächlich Roggen, Sommer- und Wintergerste und gelegentlich Weizen auf unseren Feldern an. 

Im Herbst 2013 haben wir uns dann drei Ziegen zugelegt, um das anfallende Grünfutter etwas zu verwerten. Dann schon im darauf folgendem Frühling kam noch ein schönes Bock und zwei schon etwas ältere Ziegen dazu. Somit begann sich unsere Landwirtschaft etwas zu ändern. 

Wir mussten wieder Heu machen und täglich frisches Gras mähen.

Da sich aber die Haltung der Ziegen als nicht besonders aufwändig erwies, wuchs unsere Herde noch etwas heran! Zum 01.01.2015 beschlossen wir dann unseren kompletten Betrieb auf "BIO" umzustellen. Wir verzichten nun auf jeglichen Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger. Im Sommer des gleichen Jahres schlossen wir uns dem Bioland-Verband an und bewirtschaften seitdem unseren Betrieb nach Biolandrichtlinien. 

Wir halten eine mindestens fünfgliedrige Fruchtfolge ein, in der wir auch Kleegras und Leguminosen anbauen. Die Beikrautregulierung führen wir mit Striegel und Hackgerät mechanisch durch. Außerdem werden nun auch wieder Kartoffeln und etwas Feldgemüse für den Eigenverbrauch und Ab-Hof-Verkauf angebaut. 

Unsere Ziegen dürfen so bald es das Wetter zulässt auf die Weide und in den Wintermonaten in einen großzügigen Stall, wo sie dann auch ihre Zicklein bekommen. Als Futter dient hauptsächlich alles was auf unseren eigenen Feldern und Wiesen wächst. 

Eine Wiese mit ca. 2 Hektar steht bereits seit 1986 unter Vertragsnaturschutz, wird nicht gedüngt und erst ab dem 01.07. abgemäht! Die jungen Kitze dürfen solange bei ihrer Mutter bleiben bis die komplett selbständig fressen und ihre eigenen Wege gehen. 

Die Weibchen bleiben zur Nachzucht am Hof oder werden verkauft und die jungen Böckchen werden vor geschlechtsreife geschlachtet und in der eigenen Wirtschaft vermarktet. 


Hier ein paar Bilder zu der diesjährigen Kartoffelernte :)